Was ich unter "wild" verstehe:

  • aus gewohnten, alltäglichen Gedankenmustern und Handlungsweisen aussteigen
  • sich für Neues öffnen
  • Erfahrungen in der Natur - mit allen Sinnen erleben
  • Visionen entwickeln und umsetzen für ein erfülltes, reiches und glückliches Leben.
  • Ganz / Heil werden, "im Flow sein", in "Einklang" sein.

.... und Wildnis:

Was ist "Wildnis"?

Dazu gibt es verschiedene Definitionen. Für mich ist es eine Landschaft, die unberührt von menschenlichen Einflüssen in ihrer Natürlichkeit und Ursprünglichkeit existiert.

Solche Landschaften werden leider immer seltener auf unserem Planeten, doch auch in unseren hiesigen Wäldern können wir diese Ursprünglichkeit noch erahnen und erfahren.

Häufig verbinden wir mit "Wildnis" auch eine uns fremde, lebensfeindliche, gefährliche und angstmachende Umgebung. Ich denke das ist sie nur so lange, bis wir uns auf unsere eigene "Ursprünglichkeit" (unserer Fähigkeiten und Fertigkeiten) besinnen um nicht nur in ihr, sondern vor allem mit ihr, zu leben.

 

Ich kenne auch Situationen in meinem Leben, die ich als "wild / Wildnis" bezeichnen würde. Angstmachende, neue / fremde, gefährlich scheinende Herausforderungen in bestimmten Lebensabschnitten (z.B. Auszug von zuhause, Stellenwechsel, Krankheit ...). Um damit fertig zu werden, oder gut damit umzugehen, bedarf es ebenfalls bestimmter Fähigkeiten und Einstellungen zum Leben.

 

Für mich bietet die "Wildnispädagogik" einen Weg, der es ermöglicht durch "äußere" Erfahrung in der der Natur und dem Erlernen hier wichtiger Fertigkeiten und Fähigkeiten, der inneren Wildnis auf die Spur zu kommen und schwierige Situationen besser zu überwinden / zu überstehen.

 

Es ist ein Weg bzw. Prozess - doch es gibt viel Wundersames und Wunderbares zu entdecken - "Innen ist wie außen" und umgekehrt.

Interessantes:

Der besondere Buchtipp - absolut lesenswert und ganz neu - endlich auf deutsch!: Der "Coyote-Guide" von Jon Young u.a.

Schamanismus und Christentum (Interview mit einer Pfarrerin, die auch Schamanin ist)